Was sind Sternenkinder?

Als Sternenkinder bezeichnet man Kinder die vor, während, oder kurz nach der Geburt gestorben sind. Aber auch ältere Kinder, werden oft liebevoll von ihren Eltern so genannt. Selten benutzt man auch die Worte Schmetterlings- oder Engelskinder. Nicht zu vergessen sind auch die Kinder, die durch einen Schwangerschaftsabbruch oder plötzlichen Kindstod ihren Weg nicht zu Ende gehen konnten.

 


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Ihr Kind ist gestorben und sie müssen den letzten Gang ihres Kindes organisieren, sich für das "Richtige" entscheiden. Doch welche Bestattungsart ist die Richtige für ihr geliebtes Kind (abgesehen davon, dass es niemals richtig ist, dass Eltern ihr Kind zu Grabe tragen müssen). Mit welcher Entscheidung können auch Sie sich arrangieren?

Für manche Eltern ist allein der Gedanke der Einäscherung unvorstellbar. Hingegen empfinden manche Eltern ein Sammelgrab mit anderen Sternenkindern als friedvoll, da ihr Kind nicht alleine ist. Manchen Eltern ist die Nähe/Erreichbarkeit des Ruheortes wichtig. Und wieder anderen Eltern ist es wichtig den Ruheort pflegen und gestalten zu können. Hier werden verschiedene Bestattungsmöglichkeiten kurz vorgestellt, die Ihnen vielleicht bei der Entscheidung helfen.


Auch sollen Sterneneltern von sehr früh verstorbenen Kindern (fehlgeborene Kinder) Hilfe und Informationen erhalten. Leider ist es kein Ammenmärchen, dass manche Bundesländer diese Kinder "hygienisch und einwandfrei entsorgen".In vielen Kliniken werden Eltern trotz Gesetzeslage nicht auf die Bestattungsmöglichkeit hingewiesen. Diese Eltern quälen sich später mit den Gedanken, was mit ihrem Kind geschehen ist. Nur in 3 Bundesländern gilt eine Bestattungspflicht aller Sternenkinder, unabhängig der Schwangerschaftswoche. Auch müssen Eltern nur in 3 Bundesländern das Einverständnis für eine "Verwendung des Kindes zu wissenschaftlichen und medizinischen Zwecken" geben. Manche Bundesländer sprechen sich sogar ausdrücklich dagegen aus. All diese Informationen finden sie hier.

 

Auch die Bestattungsunterlagen unterscheiden sich je nach Bundesland, Alter, Gewicht, Lebend- oder Todgeburt voneinander.