Was sind Sternenkinder?

Als Sternenkinder bezeichnet man Kinder die vor, während, oder kurz nach der Geburt gestorben sind. Aber auch ältere Kinder, werden oft liebevoll von ihren Eltern so genannt. Selten benutzt man auch die Worte Schmetterlings- oder Engelskinder. Nicht zu vergessen sind auch die Kinder, die durch einen Schwangerschaftsabbruch oder plötzlichen Kindstod ihren Weg nicht zu Ende gehen konnten.

 


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Wandlung nur, nicht Ende,
ist dein Tod mein Kind.
Gehst in Gottes Hände,
die dir offen sind.
Und er wird vollenden,
was er hier begann.
Unsere Wege enden,
seine fangen an.

-
Marion Sehmsdorf -


Wo bist du

 

Wo bist Du?
frage ich das kleine Licht

Hier bin ich!
Mama spürst Du mich nicht?

Ich spüre Dich,
doch sehe ich Dich nicht

entgegne ich dem Licht
und höre,wie es spricht:

Es zählt nicht,was Du siehst oder nicht,
wichtig ist nur,Du spürst mein Licht-
in dir,Mama,nicht äußerlich!

Ich spüre Dich deutlich,
innerlich.

Zum Greifen nah,fehlt nur ein Stück.
Zum richtigen Glück.

Warum bist Du gegangen,mein kleines Licht,
so traurig bin ich,
ohne Dich!

Ach Mama
so weine doch nicht,
Ich bin in Sicht,
schließe Deine Augen und fühle mich
ich bin ganz nah.

Warum?Ich wieder frag,
warum nur gehst Du,
kleines Licht,
läßt mich im Stich,
Ich liebte Dich!

So lieb mich weiter,
ich bin doch da!

Warum, ist alles,was aus mir spricht,
und so erklärt mir das kleine Licht:

Nicht traurig sein Mama,
ich liebe Dich.
Der kleine Körper,ich besaß,
der wollte nicht,
hinderte mich zu werden,
was ich werden wollte,
Dein gesundes kleine Licht.
Nie wollte ich Dich verlassen,
doch mußte ich,
wollt doch nicht krank sein,Mama,
verstehst Du mich?

Schmerzlich erkläre ich dem Licht,
am Verstehen scheitert es nicht,
nur tut es so weh.

Meine Mama,
so weine nicht,
Zeit vergeht,
bald bin ich wieder in Sicht!
Kämpfe für mich!
Ich brauche Dich!

Ich liebe Dich!!

Mein süßes kleines Licht,
wie kann ich um Dich kämpfen,
Du bist doch schon tot.

Nein Mama,
nicht tot bin ich.
Nur Zeit brauch ich,
ein bißchen nur,
ich bitte Dich,empfange mich,
gleich herzlich wie beim ersten Mal!!

Wie anders außer herzlich könnt ich Dich empfangen,
Du süßes Licht,
sehnsüchtig erwart ich Dich!

Also dann Mama,
nicht traurig sein!
Erwarte mich,
bald bin ich Dein.

Mein Licht soll strahlen,
richtig hell,
so das Du nie den Mut verlierst,
tot ist nicht mein Lebenslicht,
nur der Körper mußte gehen.

Ich bin bei Dir,Ich leuchte Dir,
niemals mehr sollst Du trauern um mich-
es gibt keinen Grund.

Du wartest auf mich und ich auf Dich!!

Ich liebe Dich!!

 

- Verfasser unbekannt -

 

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Ich lag in meinem Bett und schlief,
da hörte ich, wie mich jemand rief.
Verschlafen rieb ich mir die Augen,
was ich dort sah,
konnte ich nicht glauben.
An meinem Bett saß ganz allein
ein wunderschönes Engelein.
Es sprach zu mir
"Da bin ich nun!
Ich hatte zwar ganz viel zu tun,

habe gerade meinen Stern gewaschen,
da konnte ich deinen Traum erhaschen!
Du denkst an mich bei Tag und Nacht.
Nicht, dass mir das nicht Freude macht.
Doch deine Tränen lasten schwer
auf meiner Seele.
Wein nicht mehr.
Ich bin dein Stern, der für dich scheint.
Ich mag´s nicht wenn man um mich weint.
Ich fühle mich wohl in dieser Welt.
Und wenn dein Stern die Nacht erhellt,
dann denk an mich und lach für mich!
Nun muss ich fort.
Ich küsse dich!"
Noch lange lag ich darauf wach,
sah zweifelnd meinem Engel nach.
War ich schon wach?
War´s nur ein Traum?
Erfahren werd ich es wohl kaum.
Doch sehe ich heute einen Stern,
dann lacht mein Herz
"ich hab´ dich gern!"

 

- Verfasser unbekannt -


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Es weht der Wind ein Blatt vom Baum

 

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Es ist ein Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unserem Leben.
Drum wird dieses eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.

- Susanne Klemt -

 

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Ein Hauch von Leben

 

Nur ein Hauch von Leben,
mehr war es noch nicht.
Nur ein Hauch von Leben,
trotzdem vermissen wir dich.

Für kurze Zeit nur bei uns,
nicht genug dich richtig kennenzulernen.
Für kurze Zeit nur bei uns,
gingst viel zu früh zu den Sternen.

Vergessen werden wir dich nie,
bist in den Sternen und im Wind.
Vergessen werden wir dich nie,
du bleibst für immer unser Kind.

Wir werden nicht aufhören dich zu lieben,
auch wenn der Verlust wird immer schmerzen.
Wir werden nicht aufhören dich zu lieben,
du bist in unseren Gedanken und unseren Herzen.

- Carolin Semmelroth -


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Regenbogenbrücke

 

Uns blieb wenig Zeit zum Abschied nehmen.
Aus grauen Wolken regnet Traurigkeit,
sammelt sich mit meiner Augen Tränen
in einem See, geflutet zwischen Raum und Zeit.

Es ist nicht leicht, den Tod zu akzeptieren,
so schwer Realitäten zu versteh'n.
Es tut so weh, Dich zu verlieren,
doch Du hilfst mir, die Wunderwelt zu seh'n.

In meinen Träumen kann ich Dich noch spüren,
hör' wie Du sagst, Du bist nicht fern von hier.
Wenn Sonnenschein und Regen sich berühren,
dann zeigst Du mir den Weg von mir zu Dir.

Die grauen Wolken haben sich verzogen.
Ein Sonnenstrahl benetzt den letzten Regen.
Und aus dem See entsteigt ein Regenbogen,
ich schick' Dir darauf einen Gruß entgegen.

- Isolde Kokoschky -


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Ich sehe vor meinen Augen dein süßes Gesicht,

doch ich kenne die Farben deiner Augen nicht.

Habe nie das Strahlen darin gesehen,

musstest vorher schon von mir gehen.

 

Kleine Äuglein, die niemals weinen,

Kindertränen, die winzig kleinen.

Tränen, die schnell getröstet sind,

du nahmst sie mit, mein Kind.

 

Ich sehe das kleine Mündchen von dir,

doch es wird niemals rufen nach mir.

Es ist so süß und lächelt sogar dabei,

gingst schon vor deinem ersten Schrei.

 

Die Wangen noch nicht ganz babyrund,

obwohl kein Leben in dir ist, ist alles gesund.

Ich weiß, wie dein Näschen empor sich reckt,

doch du rümpfst es niemals ganz keck.

 

Ich sehe deine kleine Stirn, du Maus.

Doch du ziehst sie niemals kraus.

Wirst sie niemals ärgerlich runzeln

und dabei noch vermessen schmunzeln.

 

Du hälst deine Händchen fest an dich,

doch streicheln werden sie mich nicht.

Kleine Händchen, entzückend anzuschau'n,

werden sich mir nie suchend anvertrau'n.

 

Deine Füßchen so klein und zart

werden niemals stampfen ganz hart.

Wirst niemals kindliche Wut fühlen

und verwegene Empörung spielen.

 

Die Haut ist noch so fein und dünn

doch sie wird nie fühlen, wenn ich da bin.

Sie konnte nie meine Wärme spüren.

Musste dich so früh verlieren.

 

- Kerstin Köferstein -


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Der Ort an dem unsere Engel sind

 

Es gibt jeden Tag ein neues Engelkind,
oben im Himmel wo alle Sternenkinder zusammen sind.
Sie fliegen mit dem Wind, strahlen mit der Sonne,
toben im Sternenstaub mit Wonne.

Laufen gemeinsam über den Regenbogen,
sind so viele, deshalb ist er auch gebogen.
Sie schaukeln auf den Sternen hin und her,
uns das vorzustellen ist nicht schwer.

Sie haben ihren Spaß und unsere Seelen sind leer,
aber wir müssen sie ziehen lassen,
auch wenn wir uns dafür hassen.

Aber Ihre Welt ist nun dort,
An dem geheimnisvollen Himmelsort.
Dort sind sie beschützt und umsorgt.
Uns waren sie nur für eine kurze Zeit geborgt.

 

- Verfasser unbekannt -

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Für alle Sternenpapas

 

Einmal nur wurde ich gefragt,
von einem Freund, fast schon verzagt:
"Wie es ist ein Sternenpapa zu sein?
Wie nur linderst Du deine Pein?"

Meine Antwort hat auf sich warten lassen,
die Gefühle so unendlich schwer zu fassen.
Es ist nicht leicht, Sternenpa zu sein,
dir fehlt ein Kindchen, winzig klein.

Hast Dich gefreut mit ganzem Herz,
was Dir jetzt bleibt ist nur der Schmerz.
Doch den will niemand sehen,
sagt dir: "Wird schon gehen!"

Findest nicht sehr viel Verständnis,
kaum einer hat die Erkenntnis,
dass dies Kindchen hat gelebt,
egal was auf einem Zettel steht.

Du musst stehen deinen Mann,
das ist es, was man von dir erwarten kann.
Möchtest schreien, möchtest weinen,
hältst die Klappe, sagst keinen Ton, gar keinen.

Tust jeden Tag weiter deine Pflicht,
deine Umwelt kümmert es meist nicht.
Deine Mine geschnitten wie aus Holz,
jeder Roboter wäre darauf stolz.

Dein Herz ist erfüllt von tiefer Trauer,
für die anderen war es nur ein kurzer Schauer.
Musst halt einfach weiter machen,
dabei willst du gar nicht lachen.

Verbirgst tief in dir deinen Schmerz,
verschließt ihn dicht in dein Herz.
Dabei ist das gar nicht zwingend,
lass ihn heraus, das ist dringend:
Denn auch du darfst trauern,
und mag es auch ewig dauern!

- René Andreas -


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Sternenstaub

 

Ein winziges Licht vom Himmel fällt,

es ist Sternenstaub aus meiner Welt.

 

Aus einer Welt voller Liebe, voller Freude und Glück,

wer dorthin gelangt will nie mehr zurück.

 

Eine Welt voller Farben kannst du dort seh'n,

bunte Blumen und Bäume in den Gärten steh'n.

 

Der Himmel ist blau, keine Wolke ist dort,

die Bäche sind klar an diesem friedlichen Ort.

 

Er liegt hinter den Sternen in Gottes Hand,

und wird von den Menschen Paradies genannt.

 

Dort wirst du mich finden, der Weg ist nicht weit,

wenn auch du einst gehst in die Ewigkeit.

 

- Verfasser unbekannt -


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Ein Engel wird dich tragen,
aus dieser kalten Welt.
Ein Engel wird dich tragen,
auch wenns uns nicht gefällt.

Die Schmerzen sind vorrüber,
für dich, mein Kindelein.
Zurück bleiben die Lieben,
du lässt uns nun allein.

Ein Engel wird dich tragen,
fliegt mir dir zum Herrn der Welt,
ein Engel wird dich tragen;
der HERR hat’s so bestellt.

 

- Petra Leis -


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Unsterblichkeit

 

Es sandte mir das Schicksal frühen Schlaf.
Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume.
Ich leb in euch und geh durch eure Träume,
da uns, die wir vereint, Verwandlung traf.

Ihr glaubt mich tot. Doch: dass die Welt ich tröste,
leb ich mit tausend Seelen weiter dort
im Herz der Freunde. Nein, ich ging nicht fort:
Unsterblichkeit vom Tode mich erlöste.

 

- Michelangelo Buonarroti -


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Steht nicht weinend an meinem Grab

 

Steht nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
Ich bin tausend Winde, die weh‘n,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst,
ich bin in der Morgenröte der kleine Vogel
der zum Himmel aufsteigt,
ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
Steht nicht weinend an meinem Grab.
Ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.


- American Indian -

 

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Ich wünsche dir

 

Ich wünsche dir,
dass dich das Licht eines neuen Morgens hell umfängt,
und dass die ersten Sonnenstrahlen
deine Müdigkeit berühren
und deine Traurigkeiten erwärmen.


Ich wünsche dir,
dass die weißen Wolken am Himmel
deine versunkenen Träume
wieder neu aufsteigen lassen in dir
und deine wiedererweckten Sehnsüchte
dich in den Tag hinein bewegen.


Ich wünsche dir,
dass der Wind
deinen Atem belebt
und dich erfrischt
zu neuen Schritten,
durch die Veränderung geschieht.


Ich wünsche dir,
dass dich die Dunkelheit der Nacht
nicht ängstigt und bedroht,
sondern dass dir ein Stern aufleuchtet,
der dir Hoffnung verheißt
für den beginnenden Tag.

 

- Verfasser unbekannt -


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Ich bin ein SternenKind

 

Ich bin ein Kind der Sonne, ich leuchte in den Tag,

beschein` das Eis des Winters und schmelz`es, wenn ich mag.

Ich bin ein Kind der Sonne, mein Bruder ist der Wind,

ganz hell sind meine Strahlen, ich bin ein SonnenKind.

 

Ich bin ein Kind des Mondes, mal Sichel und mal rund,

ich male alles silbern, was vorher kunterbunt.

Ich bin ein Kind des Mondes, mein Licht ist weich und lind,

die Nacht ist meine Schwester, ich bin ein MondenKind.

 

Ich bin ein Kind der Sterne, geheimnisvoll und schön,

in wolkenlosen Nächten, kannst Du mich funkeln seh`n.

Ich bin ein Kind der Sterne, steh`dort, wo Sterne sind,

am Morgen und am Abend, ich bin ein SternenKind.

 

- Werner Forster -


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Kaum bist Du auf die Welt gekommen,
schon warst Du uns wieder genommen.

Leider durftest Du nicht zwischen uns verweilen.
Es blieb keine Zeit, Dir unsere Liebe zu zeigen

Gern hätten wir Deinen Atem gespürt,
gern hätten wir Deine kleinen Händchen berührt

Gefreut hatte wir uns schon, mit Dir im Sand zu spielen
oder mit Dir um die Wette zu laufen und Dich zu kriegen.

Die Tränen in den Augen, die werden versiegen
der Schmerz im Herzen jedoch nicht, der ist geblieben.

Ewig wirst Du in unseren Herzen verweilen
und nichts kann Dich von dort vertreiben.

Die Gedanken und Sehnsucht kommen zu Dir, wie das Licht
nur unsere Worte leider nicht.

Wir sehen uns wieder, versprochen mein Kind
bis bald, wenn auch wir bei Dir im Himmel sind.

 

- Verfasser unbekannt -

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Mitten und doch nicht im Leben

 

Wie die Tage nur einfach so vergehen...
Nichts in meiner Welt scheint still zu stehen.

Ich selbst gehe tagtäglich mit dem Alltag mit...
Doch meine Gedanken sind bei Dir mit jedem Schritt.

Meine Arbeit mach’ ich, als sei nichts geschehen,
nur in Wirklichkeit möchte’ ich bloß in die Weite des Himmels sehen.

Ich brauch’ meine Ruhe,eine Auszeit für mich,
doch Kollegen, Freunde, Familie-sie verstehen das nicht.

Noch kein richtiges Kind sollst Du gewesen sein,
nur ich hab’ dein Herz schlagen sehen; es war noch so klein.

Wie die Nächte nur vergehen...
Auch in meinen Träumen scheint nichts still zu stehen...

Noch schaff’ ich’s nicht, möchte mich träumen können zu Dir,
Noch bin ich mitten und doch nicht im Leben - mit einer tiefen Trauer hier!

 

- Verfasser unbekannt -


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Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir soviel Glück gebracht,
musstest gehen,
bist nun fort,
weit an einem schönen Ort.
Regenbogen, Wasserfall,
grüne Wiesen überall,
hier willst du ganz sicher bleiben.
Kleines Seelchen warte dort,
wart auf mich an diesem Ort.
Eines Tages,
du wirst sehen,
werden wir uns wiedersehen!!!

 

- Verfasse unbekannt -

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Kleines Sternchen

Hell erleuchtet war die Nacht.
Und doch so kurz und nur so sacht.
Nichts desto trotz konnt' ich die Wärme spüren.
Nichts desto trotz wollt ich dich nie verlieren.

Nur deine Hülle ist vergangen.
Die Liebe bleibt in mir gefangen.
Für immer. Für ewig.

Mein Kleiner Stern ich werd' dich wieder seh'n.
Viele Schritte werd' ich derweil noch geh'n.
Und doch so kurz ist doch die Zeit.
Verglichen mit der Ewigkeit

 

- Verfasse unbekannt -

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Auf einmal bist du nicht mehr da,

und keiner kann's verstehen.

Im Herzen bleibst du uns ganz nah

bei jedem Schritt, den wir jetzt gehen.

Nun ruhe sanft und geh' in Frieden,

denk immer dran, dass wir dich lieben.



- Verfasser unbekannt -

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Tränen rollen, weil ich dich so vermiss.
Ich kann dich nicht mehr fühlen.
Die Fragen verblassen, "Wer du bist"
Ich kann deine Zärtlichkeit noch spüren.

Du warst ein Gottes Geschenk.
Hier auf Erden konntest du verweilen.
Wer hat die Geschicke so gelenkt?
Übrig bleiben ein paar trostvolle Zeilen.

Geheilt werden die aufgerissenen Wunden.
Mit der Zeit, so sagt man sich.
Nur sichtbar bist du für uns verschwunden.
In Gedanken denken wir noch heute an dich.

 

- Brigitte Obermaier -

 

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Kleine Seelen senden jede Nacht ein Licht
Hier auf Mutter Erde hinab
Tauchen die Welt im zauberhaften Schein
Um dir nah zu sein
Sie senden ihre Botschaft hier auf Erden

" Mutter ich bin dir nah und sende dir ein Licht ,damit du weißt, dass es mich noch gibt"

Sternenkinder
Tausende von Lichtern am Horizont
Jedes erzählt eine andere Geschichte
Jedes trägt ein anderes Schicksal
Sternenkinder
Doch solange sie ihr Licht auf Erden senden
Leben sie weiter in uns
Geben Hoffnung, Wärme und Zuversicht
Jeder Mutter die verzweifelt ist
Sternenkinder
Sterben niemals ganz
Weil ihr Licht tief in unser Herz dringt
Und jede Nacht
Schaut eine Mutter hinauf zum Horizont
Und findet dort ihr Sternenkind
Das ihr die Tränen nimmt


- Rita Rettweiler -


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Steht da und höhnet den Schmerzen die ich empfinde.

Steht da und höhnet dem Leiden in meinem Herzen mit Floskeln die ihr sprecht.

Steht da und höhnet der Verzweiflung in meiner Seele mit eurem scheinheiligen Getue.

Woher wollt ihr wissen, das frag ich euch?

Woher wollt ihr wissen, wie tief diese Trauer in meiner Seele sich eingraben hat?

Woher wollt ihr wissen, wie scharf dieser Schmerz in meinem Herzen brennt?

Woher wollt ihr wissen, wie dunkel dieses Tal ist, durch das ich wandere, immer und immer wieder?

Und woher wollt ihr wissen, wie leicht all das Leid einem an jeder Ecke auflauern kann...

in jedem Kinderlachen, in jedem Kinderwagen der an einem vorbei zieht, in jeder Frau, die stolz ihre Frucht im Bauche trägt, in jedem Datum, das auf ein weiteres Jahr hinweist, das hoffnungslos verstrichen ist, in jedem noch so unbedacht dahin gesagten Satz, in jeder Selbstverständlichkeit, die ich schon lang verloren hab...

Woher wollt ihr wissen, wenn ihr noch nie selbst darunter gelitten habt?

Woher wollt ihr wissen, das frag ich euch und was gibt euch das Recht, über mich zu urteilen.

Woher soll ICH das wissen? - Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht.

 

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Ein Sternenkind

 

Ein Sternenkind, Ein Sternenkind,
in den Bäumen wippt der Wind,
Traurig scheint die ganze Welt verloren,
Ich ja ich bin heut geboren.

 

Ein Sternenkind, Ein Sternenkind,
in aller Welt wir traurig sind,
Doch nie ist etwas ganz verloren,
Ich ja ich bin heut geboren.

 

Ein Sternenkind, ein Sternenkind,
Tränen fallen ganz geschwind,
Heute ist ein Mensch verloren,
Ich ja ich bin heut geboren.

 

Ein Sternenkind, ein Sternenkind,
in den Straßen weht der Wind,
Leben ist heut schon verloren,
Ich ja ich bin heut geboren.

 

Ein Sternenkind, Ein Sternenkind,
ein andre’s Leben jeweils find,
Niemals ist was ganz verloren,
Ich ja ich bin heut geboren.

 

Ein Sternenkind, ein Sternenkind,
hurtig gehst Du wie der Wind,
Heute bin auch ich verloren,
Ich ja ich bin heut geboren.

 

Ein Sternenkind, ein Sternenkind.

 

- Manuel Tennert -

 

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Hand in Hand

 

Mama werde wach, ich spüre das was niemals werden sollte,
etwas was ich niemals wollte.

 

Keinen Kummer wollte ich Dir tun,
doch liebe Mama ich muss ruh’n.

 

Ich kann nicht kämpfen, ich bin zu schwach,
liebe Mama, bitte bleib nicht wach.

 

Geh mit mir so Hand in Hand,
durch unendlich großes Land.

 

Papa werde wach, geb mir Schutz und geb mir Frieden,
meine Beinchen immer liegen.

 

Keinen Kummer wollte ich Dir tun,
doch lieber Papa ich muss ruh’n.

 

Ich will doch kämpfen ganz wie Du,
lieber Papa, schau nicht zu.

 

Geh mit mir so Hand in Hand,
durch unendlich großes Land.

 

Mama, Papa Ihr habts vernommen,
auf Erden werde ich nie wieder kommen.

 

Keinen Kummer wollte ich Euch tun,
doch Ihr beiden, ich muss ruh’n.

 

Ich wollte kämpfen so wie Ihr,
doch ich bin in einem andr’en hier.

 

Geht mit mir so Hand in Hand,
durch unendlich großes Land.

 

- Manuel Tennert -

 

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In einer anderen Welt

 

Ich war voll Leben, wenn auch klein,
Mama, Dein Bauch es war auch mein.

 

Ich war voll Zukunft, wenn auch klein,
Mama, in Deinem Bauch, ich war Dein.

 

Ich war Dein Kind, so war ich klein,
Mama, in Deinem Bauch, so sollte es sein.

 

Nicht für alles Geld,
ich wollte in eine andere Welt.

 

Ich war auch Papa, so gar nicht klein,
Mama, in Deinem Bauch, so wollte ich sein.

 

Ich war auch Liebe, wenn auch klein,
Mama, in Deinem Bauch, es sollte nicht sein.

 

Ich war ein Kind, wenn auch so klein,
Mama in Deinem Bauch, ich werde immer sein.

 

Nicht für alles Geld,
Ich wollte in eine andere Welt.

 

Ich war ganz Opa, nicht zu klein,
Mama, Dein Bauch, ich wollte doch noch stärker sein.

 

Ich war ganz Oma, wenn auch klein,
Mama, Dein Bauch, ich wünschte ich könnte stärker sein.

 

Ich war die Hoffnung, wenn auch klein,
Mama, Dein Bauch ich wollte nur sein.

 

Nicht für alles Geld,
Ich wollte in eine andere Welt.

 

- Manuel Tennert -

 

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Sternenkind

 

Als Engel warst Du einst geboren,
ein jeder glaubte Gott hat Dich verloren,
doch Herzen schenken Liebe immer,
Sternenkinder vergehen nimmer.

 

Erinnerungen als wärst Du ganz geboren,
ein jeder glaubte Du bist nie verloren,
doch Herzen schenken Liebe immer,
Sternenkinder vergehen nimmer.

 

Der Himmel schreit Du bist geboren,
doch schon ein Teil der wart verloren,
doch Herzen schenken Liebe immer,
Sternenkinder vergehen nimmer.

 

Auf Erden bist Du doch geboren,
für Erdenbürger scheinst verloren,
doch Herzen schenken Lieber immer,
Sternenkinder vergehen nimmer.

 

Schlafend bist Du einst geboren,
doch für mich warst nie verloren,
Herzen schenken Liebe immer,
Sternenkinder vergehen nimmer.

 

Denk an Engel, denk an mich,
ein Sternenkind ja das bin ich.

 

- Manuel Tennert -

 

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Sternenkind

 

Ich war schon etwas in den Jahren,
da erfüllte sich mein sehnlichster Traum.
Mutterfreuden sollte ich nun doch noch erfahren,
ich konnte es nicht fassen, ich glaubte es kaum.

Die Zeit verging, ich konnte es nicht erwarten,
strich viele Mal über meinen Bauch
malte mir aus, ich sitze mit dir im Garten
und viele bunte Schmetterlinge tummelten sich dort auch.

Dann kam der Tag, wo alles zerbrach,
Schmerzen stürzten auf mich wie ein feuriger Ring.
Krankenwagen, Blaulicht, Sirene und danach
gnädige Dunkelheit, die mich tröstend umfing.

Ein Kind wird es nun nicht mehr geben,
die Ärztin hat es mir erklärt.
Eine Fehlgeburt, noch viel zu klein zum leben.
Mutter sein, blieb mir für immer verwehrt.

Abdrücke eines sehr kleinen Händchens auf Papier,
hat mir die Hebamme noch gegeben.
Doch ich frag, was nützt es mir,
mein Kind würde nun niemals leben.

Als Abends ich lange am Fenster stand
und sah zum Himmel tränenblind,
erblickte ich einen Stern, heller als ein Diamant.
Da wußte ich, das war mein Sternenkind.

 

- p.Lieske 02/13 -

 

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Sternenstadt

Lass uns zwischen Sternen schweben,
im Himmel wie die Engel leben,
Reich du mir deine Hand,
ich geb dir meine.
Wir tauchen durch die Sternenwand,
nur du und ich, für uns alleine,
hier oben gehen wir Amor suchen,
bei ihm, die Reise in ein neues Leben buchen,
denk daran du bist nie allein,
ich werde immer bei dir sein!♥!

-Verfasser unbekannt-

 

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